Klinische Nachbeobachtung des
DERIVO® Embolisation Devices

Ein neues endovaskuläres Konzept zur Behandlung intrakranieller Aneurysmen stellen Stents dar, die den Blutfluss vom erkrankten Gefäßbereich wegleiten. Sogenannte „Endoluminale Embolisation Devices“ oder „Flow Diverter“ besitzen ein dichtes Maschensystem und führen durch Rekonstruktion der ursprünglichen Gefäßwand und Änderung der hämodynamischen Verhältnisse im Aneurysma langfristig zu dessen Verschluss. Besonders geeignet sind Flow Diverter für die Therapie komplexer Aneurysmen, wie breitbasige, fusiforme oder Riesenaneurysmen, welche mit anderen Methoden häufig nicht behandelt werden können.

Da diese Behandlungsmethode erst seit wenigen Jahren existiert, ist es wichtig, klinische Daten in der Routineanwendung zu sammeln und auszuwerten, um die Sicherheit und Effektivität dieser Methode in der klinischen Anwendung zu belegen.

Im Rahmen der Studie „Klinische Nachbeobachtung des DERIVO® Embolisation Devices“ wird die Anwendung des DERIVO® Embolisation Devices in der Behandlung von intrakranialen Aneurysmen untersucht. Die Anwendung des Flow Diverters erfolgt im Rahmen der Zweckbestimmung ("Zulassung") des Medizinprodukts und entspricht der üblichen Routine und Behandlung im klinischen Alltag.

Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Effektivität und Sicherheit der Flow Diverter Behandlung intrakranieller Aneurysmen mit dem DERIVO® unter besonderer Berücksichtigung des mittel- und langfristigen klinischen und angiographischen Verlaufs zu untersuchen.
Es handelt sich um eine prospektive, multizentrische Studie, die den Einschluss von 100 Patienten vorsieht.

Nähere Informationen zur DERIVO® Studie finden Sie hier.

 
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