Therapie intrakranieller Aneurysmen

Unter intrakraniellen Aneurysmen versteht man die Aussackungen bzw. Schwachstellen in den Gefäßwänden von arteriellen Blutgefäßen. Aufgrund dieser Gefäßwandschwächen besteht ein erhöhtes Risiko von Gefäßeinrissen, sog. Rupturen, der hirnzuführenden und –versorgenden Arterien. Die Folge sind Blutungen an der Gehirnoberfläche (sog. Subarachnoidalblutungen) und/oder im Gehirn (sog. Hirnblutungen/ intrazerebrale Blutungen) - für den betroffenen Patienten ein lebensbedrohlicher Zustand.

Entscheidend ist daher ein frühzeitiges Erkennen und Verschließen rupturgefährdeter Aneurysmen. Der Verschluss solcher Aneurysmen, ob akut oder präventiv, erfolgt in der interventionellen Neuroradiologie über minimalinvasive, endovaskuläre Techniken.

Für die Therapie intrakranieller Aneurysmen bietet Acandis® folgende Produkte:

Zur Behandlung mittels Stent-gestützter Coiling-Prozedur hat Acandis® den ACCLINO® flex Stent  als Aneurysm Bridging Stent entwickelt – einen hochflexiblen Nitinol-Stent mit asymmetrischem Zelldesign. Mehr erfahren >

Das DERIVO® Embolisation Device  ist ein Flow Diverter, der die Flussgeschwindigkeit im Aneurysma reduziert, eine fortschreitende Thrombosierung unterstützt und damit langfristig zu einer möglichen Rückbildung des Aneurysmas beiträgt. Mehr erfahren >

Hinweis: Kompatibilität mit Magnetresonanztomographie (MRT)
Nicht-klinische Tests haben ergeben, dass Acandis Implantate MR-tauglich sind. Ein Patient kann nach Implantation in einem statischen Magnetfeld von 3 Tesla sicher gescannt werden.
Die MRT-Bildqualität kann beeinträchtigt werden, wenn sich der betroffene Bereich im gleichen Bereich wie das Implantat befindet. Eine Optimierung der Bildparameter wird empfohlen.

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